WILLKOMMEN
bei
Dr. Peter Haidenthaler !

Die Ordination ist für Sie geöffnet!

Rufen Sie uns an!
In Notfällen wählen Sie bitte 141! 

Rufen Sie uns an!

In Notfällen wählen Sie bitte 141! 

SARS-CoV2:

Das Virus ist eines von vielen Corona-Viren und konnte wohl durch Mutation der Virus-DNA in Fledermäusen über Zwischenwirte auf Menschen überspringen.

Innerhalb von SARS-CoV2 gibt es auch unterschiedliche Stämme, die jedoch alle in etwa gleichermaßen gefährlich zu sein scheinen. Dieses Virus fordert unsere Immunsysteme aber erstmals und es scheint, daß bestimmte Menschen einen sehr schweren Krankheitsverlauf erleiden können. Risikopatienten: Siehe weiter unten.

Sowohl die Katastrophisierung der Virusinfektion (mit zu strengen Maßnahmen) als auch die Verharmlosung (mit zu starker Ausbreitung) sind schädlich für das Funktionieren unserer Gesellschaft und die Stabilität unserer Demokratie.

Es gibt viele Viren, die banale Infekte aber auch schwere Krankheiten mit Todesfolge auslösen können. Die Sterberate bei SARS-CoV2 dürfte aber in etwa 3x so hoch sein wie bei der echten Grippe/Influenza. Vor allem aber stecken sich bei diesem Corona-Virus viel mehr Menschen an, da die Virusträger oft beschwerdefrei sind und nicht zu Hause im Bett liegen. Sie sind jedoch trotzdem ansteckend und auf diese Weise gäbe es ohne Eindämmungsmaßnahmen viel mehr Infizierte und auch Tote als bei der Influenza. Gleichzeitig gibt es einige wissenschaftliche Arbeiten, in denen eine hohe Anzahl an langwierigen Schäden/Spätfolgen der Erkrankung festgestellt wurde.

In Österreich konnten wir im Gegensatz zu den USA (bisher 190.000 Tote, Influenza: max. 30.000 bis 70.000) und zB Mexiko (70.000 Tote) die Ausbreitung des Virus gut eindämmen.

Generell besteht die Schwierigkeit darin, das Virus an der unkontrollierten Ausbreitung zu hindern, dabei jedoch die Kollateralschäden im „normalen“ Alltag so gering wie möglich zu halten.

Anfangs gelang das gut. Jetzt gestaltet sich die Aufgabe wesentlich schwieriger und immer mehr Menschen schätzen das Risiko durch SARS-CoV2 als gering ein. Ausserdem zeigt sich an immer mehr Beispielen, daß die Maßnahmen zur Eindämmung Schäden verursachen, die wiederum vor allem die Schwächsten der Gesellschaft treffen.

Sowohl die Katastrophisierung der Virusinfektion (mit zu strengen Maßnahmen) als auch die Verharmlosung (mit zu starker Ausbreitung) sind schädlich für das Funktionieren unserer Gesellschaft.

Eine abschließende Beurteilung der Gefährlichkeit wird aber noch Jahre in Anspruch nehmen. In diesem Spannungsfeld müssen wir derzeit leben.

 

1. physical distancing:

Vermeiden Sie Ansammlungen von Menschen. Halten Sie nach Möglichkeit 2 Meter Abstand zu jedem ein, mit dem Sie nicht innige familiäre oder freundschaftliche Beziehungen pflegen.

Gehen Sie nicht sofort zum Arzt oder ins Krankenhaus., wenn sie an einem Infekt leiden. Wenn Sie nicht sicher sind, ob Sie Hilfe brauchen, telefonieren Sie zuerst!

Rufen Sie: 144 Rettung, 141 Hausärztlicher Notdienst, 1450 Gesundheitshotline

Nehmen Sie bei Beschwerden aber jedenfalls Hilfe in Anspruch!

WARNZEICHEN:  zB Brustschmerz, Atemnot, Fieber, Kreislaufprobleme, Sehstörungen, Sprachstörungen, Verwirrung, anhaltender Schwindel, Lähmungen, Blutungen, Bluterbrechen, Blutdruck über 150 oder unter 100/60, Herzfrequenz über 100 oder unter 50 …

 

2. Die Funktionen unseres Systems erhalten:

Österreich ist bisher mit geringen Todesfallzahlen gut durch die Krise gekommen.

Bei unkontrollierter Ausbreitung hätte aber eine Überlastung des Gesundheitssystems gedroht. Dadurch kämen auch Menschen zu Schaden, die nicht am Coronavirus erkrankt sind! Herzinfarkte, Schlaganfälle, Unfallopfer,… Sie können eventuell nichtmehr adäquat versorgt werden da Spitäler überfüllt sind und Personal scharenweise krank ist.

Auch Öffentliche Sicherheit, Nahrungsmittel und Energieversorgung wären dann vermutlich gefährdet.

Stand September 2020:

Wir haben die Virusausbreitung gut eingedämmt!

Derzeit besteht keine Gefahr einer Überlastung des Gesundheitssystems. Dies kann sich aufgrund der hohen Infektiösität des Virus aber rasch ändern, wenn viele Menschen gar zu unvorsichtig sind.

Noch einmal:

Sowohl die Katastrophisierung der Virusinfektion (mit zu strengen Maßnahmen) als auch die Verharmlosung (mit zu starker Ausbreitung) sind schädlich für das Funktionieren unserer Gesellschaft und die Stabilität unserer Demokratie.

 

3. Gefährlichkeit und Immunität:

Das Coronavirus scheint zu über 90% für Menschen über 70 gefährlich zu sein. Insbesondere bestimmte Vorerkrankungen stellen ein Risiko dar.

Es können aber auch zB junge Menschen mit Übergewicht, Raucherlunge, schlecht eingestelltem Asthma oder Diabetes zu Schaden kommen.

Wer die Erkrankung übersteht scheint immun zu sein. Es ist aber nicht klar wielange die Immunität anhält.

Es gibt nun bereits Antikörper-Tests mit deren Hilfe man feststellen könnte, ob bereits eine Infektion stattgefunden hatte. Leider ist nicht klar wie gut diese wirklich sind. Daher ist die Aussagekraft der Tests momentan nicht sicher.

4. Ein HOHES RISIKO für einen schwerwiegenden Verlauf  besteht:

  • bei über 70 Jährigen generell
  • bei Lungenerkrankung (mit Gewebeschaden/Einschränkung der Belastbarkeit)
  • bei Herzerkrankung (nach Infarkt, bei Herzschwäche…)
  • bei Bluthochdruck
  • bei Diabetes und Übergewicht/Fettleibigkeit
  • bei Schwächung des Immunssystems
  • bei Rauchern
  • bei Menschen die Luftverschmutzung ausgesetzt sind
  • bei Menschen mit Behinderung

Es scheint, daß am Coronavirus ca 0,1 bis 0,6% der Erkrankten sterben. Dieser Wert ist ca. 3x so hoch wie bei der Grippe/Influenza.

Das Virus schädigt aber auch Nieren, Herz und Nervensystem und kann zu Thrombosen und Embolien führen!

Auch junge Menschen, die nur leicht erkrankt sind, können langwierige Schäden an Herz, Lunge, Nieren davontragen!

In einer Studie zeigte sich bei über 60% der (großteils leicht) Erkrankten eine Herzmuskelentzündung!

https://jamanetwork.com/journals/jamacardiology/fullarticle/2768916

5. Vorsorge:

Auch und gerade jetzt zahlt sich ein gesunder Lebensstil aus!

Verzichten Sie auf Alkohol und Zigaretten. Machen Sie viel Bewegung soweit das sicher möglich ist.  Vermeiden Sie riskante Tätigkeiten, um Unfälle zu vermeiden!

Meiden Sie größere Menschenansammlungen. Halten Sie 2m Abstand zu Menschen, die Ihnen nicht nahe stehen. Tragen Sie in Geschäften, Öffis und geschlossenen Räumen eine Maske, um Andere zu schützen.

Waschen Sie sich regelmäßig die Hände und vermeiden sie Händeschütteln und Küsse.

Grundprinzipien der Hygiene, die bisher vernachlässigt worden sind, müssen nun weiterhin beachtet werden: Zuhausebleiben bzw Abstand halten bei Krankheit! Gehen sie nicht krank zur Arbeit! 

Das Händeschütteln ist eine schöne Tradition, um Freundlichkeit und Friedfertigkeit zu demonstrieren. Belassen Sie es bitte derzeit bei einer respektvollen Verbeugung und anderen Formen des Grüßens.

Laut WHO können 80-90% der gesundheitlichen/medizinischen Bedürfnisse im Laufe des Lebens von Allgemeinmedizinern versorgt werden. In 80-90% der Fälle reichen eine ausführliche Befragung und körperliche Untersuchung für die richtige Diagnose.

Da in der Arzt-Patienten-Beziehung aber sehr oft die Zeit fehlt, werden teilweise falsche Entscheidungen getroffen und viele unnötige Untersuchungen durchgeführt. Diese sind zum Teil teuer und unter Umständen belastend für den Körper.

Allgemeinmediziner sind darauf spezialisiert, ihr Wissen aus vielen Fachgebieten einzusetzen, um die richtige Diagnose zu stellen oder bei Unklarheiten weitere notwendige Untersuchungen beim Spezialisten anzuordnen.

Viele Krankheiten lassen sich nicht mit speziellen Untersuchungen feststellen. Jedoch muss man viele scheinbar banale Dinge erfragen, denen oft zu wenig Bedeutung beigemessen wird.

Zum Beispiel:

  • 50% der Patienten nehmen ihre Medikamente nicht richtig ein! 
    So sind diese oft nicht wirksam oder verursachen Nebenwirkungen. Trotzdem entstehen dem Patienten hohe Kosten. 
  • 15-35% der Österreicherinnen leiden unter Schlafstörungen! 
    Diese können psychische Probleme verursachen oder deren Folge sein. Schlafstörungen erhöhen das Risiko für Rückenschmerzen, Übergewicht, Diabetes, Herzerkrankungen, Infekte, Krebserkrankungen und Unfälle.
  • 50% der Blutdruckpatienten werden nicht oder nicht ausreichend behandelt! 
    Dabei ist Bluthochdruck eine Hauptursache für Herzinfarkt, Schlaganfall und Nierenschädigung. Der Blutdruck sollte in Ruhe jedenfalls unter 140/90 (besser unter 135/85) sein. Auch eine leichte Senkung des Blutdrucks um nur 10 mmHg reduziert das Schlaganfall-Risiko um 30-40%!
  • In 40% der Fälle werden Antibiotika zu Unrecht verordnet! 
    Der Grund ist meist mangelnde Zeit und Aufklärung sowie Angst. Es drohen unnötigerweise Erbrechen, Durchfall, schwere Darmentzündungen, Organschäden und schwere allergische Reaktionen bis hin zum Tod. 
  • Die Österreicher geben über 100 Mio Euro pro Jahr für Nahrungsergänzungsmittel und Vitaminpräparate aus! 
    Die meisten sind jedoch ohne Nutzen. Denn entgegen falschen Angaben ist die Nährstoffversorgung heute besser denn je! Bei Anwendung dieser teuren Mittel drohen sogar Überdosierungen. Präparate aus China, Indien etc. sind oft sogar mit Giften verunreinigt. 
  • 5000 Menschen erkranken pro Jahr an Dickdarmkrebs. 2500 sterben jedes Jahr daran. Dabei können durch regelmäßige Darmspiegelungen 90% der Fälle verhindert werden. In Österreich gehen aber nur 20-25% zur Darmspiegelung!
  • 30% der älteren Frauen leiden unter Inkontinenz. Diese kann zu psychischen Problemen und sozialer Isolation führen. Jedoch läßt sich die Inkontinenz in 50-60% durch Beckenbodentraining ausreichend behandeln. Manche Medikamente sollten abgesetzt werden, um die Beschwerden zu verbessern. Manche Medikamente lindern die Symptome.
  • Ca 90% aller Rückenschmerzen sind nicht auf strukturelle Schäden zurückzuführen und werden als unspezifisch oder funktionell bezeichnet!
    Die Ursachen liegen in meist reversiblen Störungen der Funktion von Muskeln, Bändern, Sehnen, Gelenken, Nerven, dem Bindegewebe und innerer Organe. Weder Röntgen noch MR sind notwendig. Die Beschwerden werden 1-2 Wochen lang mit Bewegungstherapie und notfalls Schmerzmittel behandelt. Bestehen keine Warnzeichen wie Muskellähmungen/Fieber/Gewichtsverlust etc dann reicht ein MR nach 3 Monaten, um Tumore und andere ernsthafte Ursachen auszuschließen. Dies gilt auch für Bandscheibenvorfälle!
  • Alkoholkonsum schadet schon in geringen Mengen. Schon geringe Mengen Alkohol (mehr als 1 Seiterl Bier, 1/8 Wein) sind Gift für die Muskulatur und reduzieren Ihre Kraft. Dadurch sind Sie weniger belastbar und verbrennen weniger Energie. Das wiederum fördert Übergewicht, Rückenschmerzen und Gelenksprobleme. Alkohol schädigt auch Herz, Hirn und jede Zelle des Körpers.
  • Schmerzmittel-Mißbrauch. Schmerzmittel sind nicht ungefährlich. Speziell die Gruppe der NSAR ist für Menschen mit Herzkrankheiten (KHK, Herzinsuffizienz), Nierenschwäche, Gefäßkrankheiten, nach Schlaganfall sowie bei Magenproblemen und Blutverdünnung kontraindiziert. Folgende Substanzen/Medikamente dürfen nicht eingenommen werden: Seractil, Ibuprofen, Ratiodolor akut, Voltaren, Deflamat, Diclofenac, Parkemed, Mefenam, usw. Als Alternative dienen aber Novalgin, Metagelan, Mexalen, Paracetamol, Tramal, Noax, usw.
  • Die gefährlichste Infektionskrankheit…in Österreich ist die Grippe/Influenza. Keine andere Infektionskrankheit tötet mehr Menschen jedes Jahr. Jedes Jahr erkranken bis zu 10% der Bevölkerung! Im Schnitt sterben daran jedes Jahr ca 1500 bis über 4000 Menschen. Mehrere tausend Menschen müssen im Krankenhaus behandelt werden (2016/17: 30.000), sodaß die Krankenhäuser an ihre Grenzen stoßen! Mehrere tausend Arbeitnehmer müssen 7 bis 14 Tage in Krankenstand, sodaß ein erheblicher volkswirtschaftlicher Schaden entsteht! In der Folge ist das Immunsystem noch länger geschwächt. Besonders über 60Jährige, Kleinkinder und Säuglinge sind gefährdet. Die Impfung schützt zwar nur zu ca. 60%. Jedoch sind die Verläufe milder. Und je höher die Durchimpfungsrate ist desto weniger Menschen erkranken und sterben.
Gesund durch Bewegung und Training.
 
Der Nutzen von Training (Sport, aber auch Bewegung im Allgemeinen) ist in manchen Bereichen größer als die Wirkung von Medikamenten.
 
Richtig angewandt ist Training beinahe nebenwirkungsfrei.
 
Training wirkt lebensverlängernd indem viele Krankheiten deutlich seltener auftreten bzw indem das Fortschreiten verlangsamt wird.
 
Vor allem aber: Die Lebensqualität steigt deutlich!
 
Training hilft Medikamente einzusparen.
Zum Beispiel bei Rückenschmerzen, Bluthochdruck, Diabetes.
 
Sport bzw Bewegung gehören zweifellos zur Erstlinien-Therapie bei:
COPD+Asthma, Depression+Fibromyalgie, Osteoporose, KHK und paVK, Herzinsuffizienz, Krebserkrankungen, Parkinson, Bluthochdruck, Sturzneigung, Diabetes, usw usw
 
  • Sport reduziert selbst nach Herzinfarkten die Sterblichkeit um 30-70%.
  • Sport nach Herzinfarkt stellt KEIN erhöhtes Risiko dar!
  • Bei der diastolischen Herzinsuffizienz ist Sport derzeit die einzige verfügbare Therapie!
  • Die Abnahme der Leistungsfähigkeit im Alter kann man zu je ca. 50% auf das Altern bzw. auf mangelnde körperliche Aktivität zurückführen. Auch die degenerativen Vorgänge in den Zellen sind sehr ähnlich!
  • Sie müssen nicht extrem sporteln! Täglich 100min zu Gehen reduziert die Sterblichkeit um 30%. Täglich 50min zu Gehen reduziert die Sterblichkeit um 20%.
  • Laufen reduziert die Sterblichkeit um ca 30% und das Risiko von Herzkreislauferkrankungen um ca 45%. Es reicht 2-4x/Woche zu laufen bzw 50-150min/Woche. Optimal sind 10-15km/h. Höhere Intensitäten bringen keinen zusätzlichen Nutzen!
  • Sitzen bzw Bewegungsmangel tötet Menschen! Wer 6-8 Stunden pro Tag sitzt hat ein ca. 1,6fach erhöhtes Risiko für Tod durch Herzkreislauferkrankungen. Das Risiko läßt sich aber durch Training auf den Normalwert reduzieren. Stehen sie alle 15 min kurz auf, um Ihren Kreislauf und die Muskulatur zu aktivieren!
  • Moderate Bewegung (siehe oben) reduziert das Risiko für viele Krebserkrankungen um 20-30%.
  • Der Neandertaler bewegte sich bei karger Ernährung ca. 40km pro Tag. Ein Büroarbeiter bewegt sich ca. 1km pro Tag bei Nahrungsmittelüberschuß.

Manuelle Medizin, Osteopathie, Physiotherapie

Die Manuelle Medizin ist eine Jahrtausende alte Heilmethode, die sich wie die Medizin immer weiter entwickelt hat und nunmehr professionell von Ärzten angewandt wird.

Sie basiert auf Erfahrung und naturwissenschaftlichen Erkenntnissen (Anatomie, Physiologie, Neurologie, Psychoneuroimmunologie, Stoffwechsel,…).

Ihre Grundsätze werden durch neuere Erkenntnisse der Erforschung von Schmerzentstehung und -Verarbeitung sowie der bislang unterschätzten Funktion von Bindegewebe (Faszien) bestätigt.

Grundlage der Manuellen Medizin ist die Untersuchung, Diagnose und Therapie mit den Händen.

Denn reversible Störungen des Bewegungsapparates aber auch viszeraler und bindegewebiger Strukturen des Körpers können oftmals nicht mittels moderner Apparate (Röntgen, MR,…) dargestellt werden!

Ca 90% aller Rückenschmerzen werden als unspezifisch oder funktionell bezeichnet und sind nicht auf strukturelle Schäden zurückzuführen! Die Ursachen liegen in meist reversiblen Störungen der Funktion von Muskeln, Bändern, Sehnen, Gelenken, Nerven, dem Bindegewebe und innerer Organe.

Weder Röntgen noch MR sind notwendig. Die Beschwerden werden 1-2 Wochen lang mit Bewegungstherapie und notfalls Schmerzmittel behandelt. Bestehen keine Warnzeichen wie Muskellähmungen/Fieber/Gewichtsverlust etc dann reicht ein MR nach 3 Monaten, um Tumore und andere ernsthafte Ursachen auszuschließen. Dies gilt auch für Bandscheibenvorfälle! Die Diagnose Bandscheibenvorfall wird durch die neurol. Untersuchung bestätigt. Ein MR ist meist nur zum Ausschluß schwerwiegender Grunderkrankungen notwendig bzw vor Operationen.

Die Therapie:

Die manuelle Behandlung bewirkt eine Unterstützung bei der Wiederherstellung einer gestörten Funktion, sie unterbricht ein pathologisches Reflexgeschehen.

(Die oftmals schmerzverursachende „Blockierung“ eines Gelenkes ist als Sonderform eines Schutzreflexes anzusehen, der durch Nervensystem und Muskulatur, etc erhalten wird. Hier wirken auch Einflüsse von Haut, Faszien, Durchblutung, Psyche, Nervensystem und innerer Organe.)

Ergänzend sollten immer zumindest 2-3 Übungen durchgeführt werden.

Ich habe das Diplom für „Spezielle Schmerztherapie“ der Ärztekammer erworben.
 
In der Behandlung von Schmerzpatienten kann ich vertieftes Wissen und Fertigkeiten
in Pharmakologie, Manueller Medizin, Neuraltherapie (ähnlich Akupunktur), physiotherapeutischen Übungen und verhaltenstherapeutischen Maßnahmen anbieten.
Einfache Grundregeln einhalten! Zum Beispiel:
 
Keine Diäten! Diese bewirken immer einen Jojo-Effekt. Nur eine dauerhafte Umstellung von Ernährung und Bewegung ist nachhaltig. Ausgewogene Kost, reich an Obst und Gemüse. Durchaus auch Fleisch und gelegentlich Süßes.
 
Verzichten Sie möglichst auf Weißbrot, Fertiggerichte und zuviel an Fruchtsäften! Fruchtsäfte bei Übergewicht generell meiden oder stark verdünnen. Unser sauberes Leitungswasser spart viel Geld und Kalorien. 
 
Stark zuckerhaltige Speisen meiden. Auch Obst enthält viel Zucker. Verteilen sie kleinere Mengen als Stärkung zwischendurch.
 
Möglichst frisch kochen und naturbelassen essen! Dadurch werden Sie genauso satt, nehmen aber weniger Kalorien zu sich.
 
Hochwertige Öle verwenden (Rapsöl, Leinöl, Olivenöl…). Eiweiß und hochwertige Öle braucht der Körper für Zellstrukturen. Zucker wird quasi ausschließlich verbraucht oder als Fett eingelagert, wenn ein Überschuß besteht.
 
Täglich Frühstücken. Dann essen wenn die Energie auch gebraucht wird!
 
Vermeiden Sie Alkohol. Schon geringe Mengen Alkohol (mehr als 1 Seiterl Bier, 1/8 Wein) sind Gift für die Muskulatur und reduzieren Ihre Kraft. Dadurch sind Sie weniger belastbar und verbrennen weniger Energie. Das wiederum fördert Übergewicht, Rückenschmerzen und Gelenksprobleme. Ausserdem enthält Alkohol sehr viele Kalorien.

Die Vorsorgeuntersuchung ist einmal im Jahr gratis! Für jeden Bürger über 18 Jahren. In jedem Fall werden die Kosten von Ihrer Krankenkasse übernommen!

Die Prävention hat das Ziel, durch vorbeugende Maßnahmen eine Erkrankung zu verhindern oder zu verzögern bzw. Krankheitsfolgen zu vermeiden. Die Prävention setzt also an konkreten Gesundheitsrisiken für eine Person durch bestimmte Krankheiten an.

Unterschieden wird je nach Zeitpunkt der Maßnahmen und Gesundheitszustand zwischen Primärprävention (gezielte Förderung der Gesundheit, um bestimmte Krankheiten zu vermeiden), Sekundärprävention(Früherkennung) und Tertiärprävention (Rehabilitation). Präventionsmaßnahmen, die im Gesundheitssystem durchgeführt werden, bezeichnet man auch als Gesundheitsvorsorge. Im Unterschied zur Prävention befasst sich die Gesundheitsförderung nicht mit konkreten Krankheitsrisiken, sondern mit den allgemeinen Voraussetzungen für die Erhaltung der Gesundheit. 

 
Zur Gesundheitsvorsorge zählen vor allem: 
Mutter-Kind-Paß Untersuchungen, jährliche kostenlose Vorsorgeuntersuchung (vereinbaren sie einen Termin!), Darmspiegelung ab 50, Prostata-Untersuchung ab 45, Mammographie ab 40, gynäkologische Untersuchung, Impfprogramme etc …..
 
Prävention:
Nicht rauchen, ausgewogene Ernährung, tägliche Bewegung, Sitzen meiden, 7-8 Stunden Schlaf täglich für Erwachsene, Alkohol reduzieren (max. 1/2l Bier, 1/4l Wein), Maßnahmen von Staat und Unternehmen zur Verbesserung von Bildungsstatus, Arbeitsbedingungen, Luftqualität, Lärmvermeidung etc.
 
Durch den Lebensstil vermeidbare Erkrankungen sind für 50% der Todesfälle in der westlichen Welt verantwortlich.
 
Prävention beginnt in der Kindheit bzw schon im Mutterleib. Wollen wir eine gesunde Gesellschaft müssen wir die Kinder schützen und fördern. Für mich wäre das Wohl der Kinder die ultimative Richtschnur für die Politik. Die Wissenschaft liefert ausreichend Daten.
In meiner Ausbildung habe ich fast 1,5 Jahre in der damaligen Kinderklinik verbracht und einen Teil der Ausbildung zum Facharzt für Kinderheilkunde absolviert.
Ich kann in diesem Fach also mit erweiterten Kenntnissen und vertiefter Erfahrung sowie meinem besonderen Interesse dienen.
 
Denn der Fokus der Medizin in der Kinderheilkunde liegt nicht nur auf Diagnostik und Therapie von akuten Erkrankungen sondern vor allem auch auf Gesundheitsvorsorge und Krankheitsprävention und der Vorbereitung auf ein Leben als Erwachsener in einer sich immer rascher wandelnden und fordernden Umwelt.
 
Wir führen auch Mutter-Kind-Paß-Untersuchungen durch!
 
Übrigens:
  • Die Haupttodesursache von Kindern in der westlichen Welt sind Unfälle! Vorsicht gilt vor allem im Straßenverkehr und in der Nähe von Wasser. Vorsicht beim Umgang mit Medikamenten, Chemikalien, Heißgetränken, Feuer…
  • Lassen Sie ihr Kind viel Turnen und klettern (altersentsprechend). Kinder die sich viel bewegen erleiden weniger Verletzungen und sind weniger adipös. Dadurch sind sie auch als Erwachsene seltener krank und leben länger.
  • Todesfälle durch Infektionen bei Kindern sind in Österreich selten. Schwere lebensbedrohliche bakterielle Infekte, die den Einsatz von Antibiotika erfordern machen je nach Alter des Kindes nur 0,5 bis 2% der fieberhaften Infekte aus!
  • Impfungen sind die wichtigste Medizin für Kinder. Die Einführung von Impfungen in Entwicklungsländern reduziert die Sterblichkeit schlagartig massiv. Andererseits als Beispiel: Durch Ebola-Epidemien werden die Gesundheitssysteme überfordert. Letztlich sterben in diesen Gebieten weit mehr Menschen an Masern als an Ebola!
  • Rezidivierende Bauchschmerzen und Kopfschmerzen sind in den meisten Fällen auf banale Infekte oder psychosoziale Probleme zurückzuführen. Warnzeichen sind aber zum Beispiel sozialer Rückzug, Gedeihstörungen, Gewichtsverlust, Reduktion der Aktivitäten, Blut im Stuhl, Bewegungsstörungen und Sehstörungen, morgendliches Erbrechen ohne Infekt, Entwicklungsrückschritte, etc.  Weitere häufige Ursachen von rezidivierendem Bauchweh bei Kindern sind Verstopfung und falsche Ernährung.

Sie können in meiner Ordination die Führerscheinuntersuchung durchführen lassen.

Bitte nehmen Sie unbedingt einen amtlichen Lichtbildausweis für den Identitätsnachweis mit.

Die Kosten belaufen sich auf:

45€ für Gruppe A, B

65€ für Gruppe C, D

45€ für Nachfolgeuntersuchungen

Der Tarif ist jeweils um 15€ höher als bei einem Kassenarzt. Wir nehmen uns ja auch extra Zeit für Sie und lassen Sie nicht warten.

Ich habe das Zertifikat „Ärztliche Wundversorgung“ der Österreichischen Ärztekammer erworben.

Meine Diplomierte Krankenschwester Eva Hackl unterstützt uns bei der Versorgung von Wunden.

Speziell für Kinder habe ich medizinischen Wundkleber vorrätig, durch den in vielen Fällen eine schmerzhafte Wundnaht vermieden werden kann.

DGKS Eva Hackl – Diplomierte Gesundheits- und Krankenschwester:


Eva Hackl wurde 1985 geboren und ist Mutter von 3 Kindern. Ihre Ausbildung absolvierte sie bei den Barmherzigen Schwestern in Ried.

Danach war sie 4 Jahre lang in der Notaufnahme der Barmherzigen Schwestern in Linz sowie 1,5 Jahre in einer Kassenordination in Linz angestellt. Seit 2018 ist sie in meiner Ordination tätig.

Dr. med. Peter Haidenthaler:

Ich wurde 1979 in Linz geboren und absolvierte das BRG Auhof. Danach studierte ich 3 Jahre lang Rechtswissenschaften sowie eine Fächerkombination aus Philosophie/Psychologie/Biologie.

In der Folge durfte ich 2002-2008 auch Medizin in Wien studieren.

Ich absolvierte die Turnusausbildung bei den Barmherzigen Schwestern in Linz 2008-2012. Ich konzentrierte mich in der Ausbildung primär auf Innere Medizin, Notfallmedizin sowie Kinderheilkunde.

Nach dem Turnus verbrachte ich 15 Monate als Assistent in Ausbildung zum Facharzt für Kinderheilkunde in der Kinderklinik in Linz und nochmal 15 Monate als Stationsarzt in der Notaufnahme der Barmherzigen Schwestern in Linz.

Seit 2015 bin ich selbständig (Vertetung von Kassenärzten und Ärztenotdienst).

Seit 2018 betreibe ich meine Wahlarzt-Ordination in Linz-Urfahr.

Pro Jahr absolviere ich bis zu 100 Fortbildungsstunden.

Ich bin glücklicher Vater von 3 Kindern.

In meiner Freizeit betreibe ich gerne Sport. Unter anderem gezieltes Krafttraining, Laufen, Boxen, BJJ, Radfahren, Klettern, Bergsport usw.

Ordination:

Die medizinischen Angaben enstammen Lehrbüchern und Fortbildungen zu den ÖÄK Diplomen Schmerztherapie, Sportmedizin und Manuelle Medizin.

Weitere Quellen sind zB die WHO, das CDC, die ÖGPH, uptodate und das österreichische Gesundheitsministerium.

Tarife

Ordination


20min

40min

60min

60€

100€

120€

Hausbesuche

Urfahr

-

Linz/Linz Süd

außerhalb von Linz

zwischen 20-7 Uhr
(nachts)

Bis 30 min

Bis 60 min

jeweils plus

nach Vereinbarung

plus

100€​

150€

30€

-

50€

Kontakt




Besuchen Sie unsere Ordination

Rufen Sie uns an

Senden Sie uns eine Nachricht

Öffnungszeiten

Termin nach Vereinbarung